Kurs · Schulung · Workshop

Master Domain-Driven Design

Zwei- bis dreitägiger Workshop zu strategischem und taktischem Domain-Driven Design: Event Storming, Bounded Contexts, Context Maps und Aggregate an realen Beispielen anwenden.

Ein zwei- oder dreitägiger Workshop, in dem wir beide Welten des Domain-Driven Design erkunden. Der strategische Teil konzentriert sich auf Subdomänen, Klassifikation, Domänenrollen, Kommunikation, Bounded Contexts und Kontextkarten. Der taktische Teil behandelt Aggregate, Entitäten und Wertobjekte und bietet praktische Erfahrungen und Anwendungen. Durch interaktive Sitzungen, reale Beispiele und kollaborative Übungen wirst du lernen, wie man effektive Softwaresysteme entwirft und implementiert, die mit den Geschäftszielen übereinstimmen. Überbrücke die Lücke zwischen Theorie und Praxis und verschiebe deinen Ansatz zur Softwareentwicklung hin zu geschäftsorientierten Lösungen.

Stimmen unserer Teilnehmer:innen

Even though our company is already highly product-oriented, "DDD, EventStorming and CleanCode" course has provided us with valuable tools to take our approach to the next level, by ensuring that our technical models truly reflect the core domain.
Lucas Lucas
Engineering Manager, Migros Online

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Inhalt

Der Workshop ist in zwei umfassende Teile gegliedert, die jeweils tiefgreifende Kenntnisse und praktische Fähigkeiten im Domain-Driven Design vermitteln sollen:

Strategischer Teil:

  • Event Storming: Lerne die Big Picture und Process Level Techniken, um komplexe Geschäftsprozesse zu visualisieren und zu verstehen
  • Subdomains: Erforsche das Konzept der Subdomains und ihre entscheidende Rolle bei der Organisation und Verwaltung der Geschäftslogik
  • Bounded Context Canvas: Nutze das Bounded Context Canvas, um die Grenzen der verschiedenen Kontexte innerhalb deiner Domäne abzubilden und zu definieren
  • Core Domain Charts: Lerne, wie du die Fluktuation von Subdomains und Bounded Contexts vorhersagen kannst
  • Context Map: Erstelle eine Context Map, um die Interaktionen und Beziehungen zwischen verschiedenen Bounded Contexts und Teams zu visualisieren. Erfahre mehr über vorgelagerte und nachgelagerte Ebenen und Muster wie die Anti-Korruptionsschicht oder den Konformisten.
  • Modularisierung: Entdecke, wie du gebundene Kontexte nutzen kannst, um Module in deiner Lösungsarchitektur zu definieren

Taktischer Teil:

  • Event Storming: Nutze die Design Level Technik, um Aggregate zu finden
  • Aggregate: Lerne, wie du Aggregate entwirfst und verwaltest, um Konsistenz zu gewährleisten
  • Entitäten: Verstehe die Rolle von Entitäten im Domain-Driven Design und wie du sie effektiv modellieren kannst.
  • Wertobjekte: Erforsche das Konzept der Wertobjekte und ihre Bedeutung für die Erstellung eines aussagekräftigen Domänenmodells.

Der effektive Kursinhalt kann, abhängig von Trainer, Durchführung, Dauer und Konstellation der Teilnehmer:innen, von obigen Angaben abweichen.

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Mehr über Domain-Driven Design

Domain-Driven Design (DDD) ist ein Ansatz zur Softwareentwicklung, der die Komplexität von Geschäftsdomänen in den Mittelpunkt stellt. Entwickelt von Eric Evans, verbindet DDD strategisches und taktisches Design, um Software zu schaffen, die eng mit der Geschäftsrealität verknüpft ist. Konzepte wie Bounded Contexts, Ubiquitous Language und Aggregate helfen Teams, komplexe Domänen strukturiert zu modellieren.

Weitere Ressourcen:

History

Domain-Driven Design wurde von Eric Evans geprägt, der 2003 das wegweisende Buch "Domain-Driven Design: Tackling Complexity in the Heart of Software" veröffentlichte. Evans beschrieb darin Muster und Praktiken, die Entwickler und Domänenexperten zusammenbringen, um ein gemeinsames Modell der Geschäftsrealität zu schaffen – die sogenannte Ubiquitous Language.

In den Jahren nach der Veröffentlichung wurde DDD durch Autoren wie Vaughn Vernon und die wachsende Community weiterentwickelt. Heute ist DDD ein zentrales Konzept in der Architektur moderner Systeme, besonders im Kontext von Microservices und Event-Driven Architecture, und wird weltweit in grossen Softwareprojekten eingesetzt.